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In Südamerika werden große Regenwaldflächen durch Rodung zu Weideflächen für Nutztiere oder zu Anbauflächen für deren Nahrung (vor allem Sojabohnen). Damit sind große Regionen Regenwald unwiederbringlich zerstört. Tropisch genutztes Weide- und Ackerland bleibt nur wenige Jahre fruchtbar, dann müssen weitere Landstücke gerodet werden. Die ausgeschöpften Gebiete sind stark anfällig für Dürre und Überschwemmung.
Die weltweite und steigende Nachfrage nach tierischen Produkten und somit auch nach Soja, welches vor allem als Viehfutter verwendet wird, ist einer der Hauptgründe für die Ausbeutung des Amazonas-Gebietes. Es wird prognostiziert, dass 20-50% dieses Areals in den nächsten 20 Jahren zerstört sein werden, wenn nicht eine radikale Wende eintritt.
Durch unseren gedankenlosen Raubbau verschwinden somit nach und nach die größten und ursprünglichsten Wälder und Naturparadiese unwiederbringlich von unserem Planeten.
- Erst kommen die Sägen
- Nach den Sägen kommt das Feuer
- Nach dem Feuer kommen die Rinder- und Sojaplantagen
- Mit ihnen entstehen Monokulturen
- Im Urwald werden Infrastrukturen geschaffen
- Mit den Infrastrukturen kommen Industrie und Städte
- Es folgt der Transport der Futtermittel
- Die Futtermittel werden an die Nutztiere verfüttert
- Am Ende steht der Konsum der tierischen Produkte durch den Menschen
Weitere Ursachen für die Zerstörung der Regenwälder sind die Umwandlung in Ölpalm-, Bananen- oder Kaffeeplantagen, der Abbau von Bodenschätzen wie Eisenerz, Gold, Öl oder Gas sowie der Bau von Großstaudämmen zur Energiegewinnung und Holzeinschlag.
__________________ www.regenwald.org www.regenwaldfotos.de www.abenteuer-regenwald.de www.greenpeace.ch/de/themen/wald/urwaldschutz/wir-essen-den-amazonas-auf/ www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/amazon-cattle-footprint-mato2.pdf
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