Vegaearth
Vegaversum

Die Erde braucht Freunde.


[Nutztiere]
[Entwaldung]
[Leidende Meere]
[Erderwärmung]
[Weltbevölkerung]
[Virtuelles Wasser]
[CO2-Äquivalente]

Vegaversum Hoerdatei

Klicken Sie hier um die Seite anzuhören

FischfangDer Zustand der Weltmeere verschlechtert sich zunehmend, da wir den Ozeanen weit mehr entnehmen als sie "nachproduzieren" können. Wir verschmutzen sie mit Abwässern und Abfällen und zerstören die Meeresböden durch Treib- und Schleppnetze.

VERKLAPPUNG
Viele Millionen Liter Giftstoffe werden täglich von Unternehmen ins Meer befördert - von Benzin über Acrylnitril und Quecksilber bis hin zu Kupfer. In der Vergangenheit haben Öl-, Atom- und chemische Industrie wenig unternommen, um die Meere zu schützen. Allzu verlockend bietet sich hier der Meeresboden zum Entsorgen kritischer Abfallstoffe an.

KOMERZIELLE FISCHEREI
In der kommerziellen Fischerei werden heute gewaltige Fabrik-Fangschiffe eingesetzt. Riesige Netze breiten sich über den Ozean aus und verschlingen alles auf ihrem Weg. Infolge des gestiegenen Bedarfs an Meerestieren dezimieren diese Fabrikschiffe das Leben in den Ozeanen mit einer alarmierenden Geschwindigkeit.

ÜBERFISCHUNG
Durch Überfischung wird das ökologische Gleichgewicht ernsthaft gestört. Es gibt immer weniger Fische, die sich von Algen ernähren, wodurch diese sich übermäßig vermehren. Das Wasser trübt sich, Tierarten und Pflanzen ersticken durch den großen Sauerstoffverbrauch der Algen. Viele der großen Fischfanggebiete sind bereits erschöpft oder zeigen drastische Ertragsrückgänge. Die übrigen Gebiete werden in der Folge extensiv befischt. Durch Überfischung entnehmen wir dem Meer jedes Jahr Millionen, wenn nicht Milliarden Tiere. Viele dienen nicht einmal als Nahrung für Mensch und Tier. Als Beifang werden sie nach dem Fang entsorgt.

FISCHFARMEN
Auf den Rückgang natürlicher Fischbestände folgt eine immer stärkere Verbreitung der industriellen Fischhaltung. Zum Zweck der Gewinnmaximierung werden auch hier die Tiere in Massenhaltungen gezüchtet. Aufgrund von Verletzungen, Infektionen und anderen Folgen dieser Haltung auf engstem Raum müssen dem Wasser große Mengen an Antibiotika, Pestiziden und Desinfektionsmitteln zugesetzt werden. Die Massenhaltungen befinden sich oft in käfigartigen, wasserdurchlässigen Behältnissen im Meer oder in Flüssen. Folglich nehmen auch frei schwimmende Fische im Umkreis diese zugesetzten Stoffe auf. Zudem werden Tiere in solchen Massenhaltungen zunehmend genmanipuliert und können somit eine Gefahr für ihre freilebenden Artgenossen darstellen, wenn sie entweichen.

PFIESTERIA
Pfiesteria ist eine Algenart, die sich von anderen Organismen ernährt und den Lebensraum anderer Meerestiere durch ihre schnelle Fortpflanzung und Verbreitung drastisch einschränkt. Auch Menschen können durch den Kontakt mit Pfiesteria körperliche und geistige Schäden davontragen. Die Alge bildet sich unter anderem durch ungefilterte Tierexkremente, die in die Flüsse, Seen und Ozeane geleitet werden. Über eine Milliarde Fische sind ihrem expansiven und destruktiven Wachstum bisher zum Opfer gefallen. Die Mutation dieses Organismus ist eine Folge unseres hohen Fleisch-, insbesondere Schweinefleischkonsums. Millionen von Schweinen in unseren Mastanlagen "produzieren" entsprechend gewaltige Mengen an Gülle. Diese Abfälle gelangen in die Ozeane und die Wasserversorgung. Sie verseuchen die darin lebenden Organismen ebenso wie die sich von ihnen ernährenden Tiere und Menschen.

__________________
http://oceans.greenpeace.org/de/unsere-ozeane


kontakt@vegaversum.de

Bookmark and Share
[Vegaversum] [Ernaehrung] [Tiere] [Umwelt] [Leitideen] [Ueber uns] [Zukunft] [Nahrungskette] [Download] [Site Map] [Impressum]