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UnterhaltungBeim kommerziellen Handel mit Wildtieren richtet sich deren Wert nach ihrer Nutzbarkeit in Bezug auf menschliche, insbesondere ökonomische Interessen. Wildtiere werden als erneuerbare Ressource gehandelt. Wir beachten dabei jedoch größtenteils weder ihre Bestandserhaltung noch ihre Bedürfnisse.

WETTRENNEN
Wie jedes andere Geschäft sind Hunde- und Pferderennen Unternehmen, deren Motive auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können: Profit.

Die Hochleistungen, zu denen die Tiere trainiert werden, fordern zuweilen ihren Tribut in Form von Knochenbrüchen und Bänderrissen infolge von Stürzen. Verletzte oder auch zu alte Tiere werden in vielen Fällen direkt vor Ort getötet, zum Abdecker gebracht (Pferde) oder an Tierversuchslabore abgegeben.

AUSSTELLUNGEN
Auf Ausstellungen werden Tiere zur Repräsentation ihrer Besitzer benutzt. Die Tiere sind mit Umgebung, Lärm, Menschenmengen und oft auch dem, was von ihnen erwartet wird, nicht vertraut.

JAGDpfeil-t
JagdNeben dem Verlust ihres Lebensraums ist für wilde Tiere die Jagd heutzutage eine der größten Bedrohungen. Jedes Jahr töten Jäger über 200 Millionen Tiere. Wild, Kaninchen und Eichhörnchen stehen auf der Liste der erwünschten Ziele an erster Stelle. Die Jagd ist ein blutiger Sport, ihr Inhalt ist das Töten. Ihre Ziele sind lebendig. Die gejagten Tiere erfahren größte Todesangst - oftmals in langer Flucht - und in jedem Fall einen gewaltsamen Tod.

ANGELN
Angeln ist ebenso eine Sportart, bei der Tiere leiden und nach längerem Kampf den Tod finden. Heute ist bekannt, dass Fische das gleiche Schmerzverhalten zeigen wie Säugetiere. Anatomisch, physiologisch und biologisch ist das Schmerzsystem bei Fischen praktisch identisch mit dem von Vögeln und Säugetieren. Sie sind folglich empfindungsfähige Organismen und erleiden Schmerzen, wenn ihnen der Angelhaken durch den Gaumen getrieben wird und sie mit vollem Gewicht daran durch Wasser und Luft gezogen werden. Es ist also ein Irrglaube, dass Fische einen "sanften" Tod sterben: Ihre Sinnesorgane sind hochentwickelt, ihr Nervensystem komplex und ihre Nervenzellen sehr ähnlich den unseren.

ZIRKUSSE
ZirkussFür sich gesehen sind Zirkusse etwas sehr schönes, vor allem für Kinder. Was aber, wenn in einem Zirkus Tiere auftreten? Bei einem Besuch im Zirkus halten wir nur selten inne und denken darüber nach, was ein Tier dazu bringt, etwas Unnatürliches oder Gefährliches zu tun, wie durch brennende Ringe zu springen, auf einem Fuß zu balancieren oder von einer wackligen Plattform hoch in der Luft ins Wasser zu tauchen. Tiertrainer lassen die Öffentlichkeit gerne glauben, dass Tiere vor allem mit Hilfe von Belohnungen zu solchem Verhalten gebracht werden. Die Realität ist jedoch nicht selten, dass die Tiere aus Angst auftreten. Sie haben Angst weil sie Bestrafungen fürchten. Dominanz, Unterwerfung und Schmerzen sind vielerorts wesentliche Teile des Trainingsprozesses. Wir wissen, dass Tiere Angst, Einsamkeit und Schmerz empfinden, genau wie wir Menschen. Im Wesentlichen verurteilen Zirkusse mit Tierhaltung ihrem Wesen nach wilde Tiere dazu, ihre Tage isoliert in winzigen, kahlen Käfigen zu fristen. Ihre artentsprechenden Bedürfnisse nach Auslauf, Wasser, Temperatur, einem Leben als Einzelgänger oder in Gruppen u.v.m. können hier nicht berücksichtigt werden. Sie werden von einem Ort zum anderen transportiert und den Großteil ihres Lebens in Ketten gelegt. Welches Tier würde sich ein Leben in Gefangenschaft aussuchen, wenn es die Wahl hätte? Mit einem Besuch im Zirkus, in dem Tiere auftreten, unterstützt man aktiv Tierquälerei.

ZOOSpfeil-t
ZooZoos gelten als wertvolle Institutionen der menschlichen Bildung und tierischen Arterhaltung. Sie sind sicherlich interessant, bringen uns Tiere näher, die man heute oder hierzulande nicht (mehr) in freier Wildbahn beobachten kann und sind zuweilen eine Chance, aussterbende Tierarten zu erhalten. Aber Zoos lehren uns auch unsere Missachtung der Natur anderer Lebewesen, indem wir sie einsperren und ihres natürlichen Lebensraums berauben, den wir auch bei noch so hohem Aufwand nicht ersetzen können.

Tiere die in Zoos fernab ihrer Heimat gezüchtet wurden, sind in der freien Wildbahn kaum überlebensfähig, da sie nicht gelernt haben sich zu versorgen und durchzusetzen. Eine Wiederauswilderung von Zootieren ist somit eher unwahrscheinlich. Der Artenschutz und der Schutz ihrer natürlichen Lebensräume über zahlende Zoobesucher stellt somit einen Umweg auf Kosten der Tiere dar.

Vögeln werden in Zoos oft die Flügel gestutzt, damit sie nicht weg fliegen, Wassertiere haben zu wenig Wasser zur Verfügung, Gruppentiere werden einzeln oder zu zweit und Einzelgänger in Gruppen gehalten. Paarungs- und Jagdtriebe können nicht ausgelebt werden. Statt dessen gibt es vom Menschen bestimmte Futterzeiten und Zuchtpläne. Es mangelt häufig an Möglichkeiten für Rückzug, geistige Anregung und körperliche Bewegung.

Wir können wohl nur begrenzt von wilden Tieren lernen, die wir in Gefangenschaft sehen. Statt dessen lässt uns das Fehlen ihrer Freiheit zahlreiche Verhaltensauffälligkeiten an ihnen beobachten, die uns jedoch nicht als solche bewusst werden, da wir es nicht anders kennen. Selbstzerstörerisches Verhalten, unentwegtes Hin- und Herstreifen und übermäßige Aggressivität sind einige Symptome dieser "Zoo-Psychose".

STIERKAMPF
PicadoresDer Begriff "Stierkampf" ist eigentlich unzutreffend, da hierbei kein Wettkampf, kein Kräftemessen zwischen zwei ebenbürtigen Gegnern, statt findet. Auf der einen Seite steht der Matador (dt. “Töter”), frisch, gestärkt, vorbereitet, ausgerüstet mit rotem Reiztuch, Spehren und Lanzen, begleitet von seinen Gehilfen, die den Stier schwächen, bevor er mit der eigentlichen “Tötungszeremonie” beginnt.

Auf der anderen Seite steht ein verwirrter, psychisch und physisch gequälter, entkräfteter Stier. Ehemalige Stierkämpfer berichten, dass die Stiere bereits Wochen vor einem Kampf bewusst geschwächt werden.

Zuächst nähern sich ihm die Picadores, welche ihm Lanzen in Rücken und Nackenmuskeln treiben, sie dabei drehen und bohren, um einen erheblichen Blutverlust sicherzustellen und die Fähigkeit Matadordes Bullen, seinen Kopf zu heben, zu beeinträchtigen. Dann treten die Banderilleros auf, die den Stier verwirren und um ihn herumlaufen, während sie noch mehr Lanzen in seinen Körper bohren. Zum Schluss erscheint “der Killer”, der Matador. Er versucht, nachdem er das sterbende Tier zu einigen erschöpften Angriffen gereizt hat, dem Stier mit seinem Schwert den Todesstoß zu geben.

In dieser blutigen Form der Belustigung beweisen die Stierkämpfer ihre Männlichkeit und Stärke, indem sie sich einem geschwächten, vor Schmerz wahnsinnigen Tier todesmutig entgegenstellen und es besiegen.

Mark Twain soll einmal gesagt haben: "Von allen je geschaffenen Geschöpfen ist der Mensch am verabscheuungswürdigsten. Er ist das einzige Wesen, das für den Sport Schmerzen zufügt - und weiß, dass es Schmerzen sind."

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www.abschaffung-der-jagd.at/unsinn.htm
www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,28F82C7DE5E25D7EE0440003BA5E0921,,,,,,,,,,,,,,,.html


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