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Der exponentielle Anstieg der Weltbevölkerung begann im 19. Jahrhundert mit dem Zeitalter der fossilen Brennstoffe und der industriellen Revolution. Seitdem verbinden sich mit dem Begriff Fortschritt vor allem grenzenloses Wachstum und Expansion. Bisher konnte dieses Wachstum vor allem durch die Gewinnung von Erdöl ermöglicht werden. Unser Bedarf an diesen Ressourcen steigt jedoch stetig an, sie werden folglich schneller abgebaut als sie "nachwachsen" können. Wir Menschen nehmen immer mehr Raum innerhalb des ökologischen Systems ein. Daher können wir heute wesentlich mehr Schäden verursachen und so steigt auch die Verantwortung, die wir für unser Handeln und seine Folgen tragen.
- Mit dem Anstieg der Weltbevölkerung geht ein steigender Bedarf an Nahrungsmitteln einher.
- Mit zunehmendem Wohlstand wächst die Nachfrage an Fleisch- und Milchprodukten.
- Der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten wird in den Medien ganz selbstverständlich beworben.
- Durch die Globalisierung verändern sich die traditionellen Ernährungsgewohnheiten in Richtung industrielle Fertig- und Massenprodukte.
Höherer Fleisch- und Milchverbrauch bringt auch einen steigenden Bedarf an Futterpflanzen mit sich. Durch den vermehrten Anbau von Futtermitteln können im Gegenzug weniger Brotgetreide und Gemüse kultiviert werden, da die landwirtschaftlichen Nutzflächen begrenzt sind.
Insgesamt verringern sich die Agrarflächen für pflanzliche Nahrungsmittel also vor allem durch die wachsende Weltbevölkerung, den derzeitigen Ernährungstrend, durch Entwaldung für den Anbau von Futtermitteln, Überdüngung der Böden sowie durch Straßen- und Städtebau.
Zusätzlich wird die Situation durch Umwelteinflüsse verschärft.
Die Erderwärmung hat einen deutlichen Ernterückgang zur Folge. Selbst Klimaforscher, die an einen vom Menschen verursachten Treibhauseffekt zweifeln, bezeugen den stetigen Anstieg der Temperaturen.
Hinzu kommt, dass der mit zunehmender Bevölkerungszahl weltweit steigende Wasserverbrauch ein Absinken des Grundwasserspiegels zur Folge hat. Die Produktionsbedingungen für Agrarprodukte verschlechtern sich folglich, während die Nachfrage kontinuierlich ansteigt.
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